12.04.2016 - 10:35 Uhr

Nachlese zur 18. Frühschicht bei ORONTEC GmbH & Co. KG am 5.4.2016


„Ich weigere mich an Industrie 4.0 zu glauben, wenn ich immer noch Angestellte in Unternehmen sehe, die ihre Farben mit einem Besenstiel mischen“, kommentiert der Mitgründer und Gesellschafter Hendrik Hustert der Firma ORONTEC GmbH & Co. KG die Thematik Industrie 4.0 bei der 18. Frühschicht des Kompetenznetzwerks für Oberflächentechnik e.V. am vergangenen Dienstag.

ORONTEC ist Spezialist für Messtechnik und Prozessoptimierung in der Oberflächentechnik und gewährleistet z.B. durch die eigenen Instrumente, dass Farben und Lacke exakt dem Wunsch des Anwenders entsprechend produziert und reproduziert werden können. Nur so kann sichergestellt werden, dass z.B. ein roter VW Golf immer den gleichen Rotton aufweist.

Ziel ORONTECs „Q-Chain“ Produktlinie ist es Fehler im Produktionsprozess frühzeitig zu erkennen, zu beseitigen und den Kunden zur Optimierung der ganzheitlichen Wertschöpfung zu beraten. Mitgründer und Gesellschafter Ralph Jan Wörheide, der sich nebenbei als Vereinsvorstand in dem Kompetenznetzwerk für Oberflächentechnik e. V. engagiert, führte den Teilnehmern der Frühschicht u.a. das Q-Chain LCM und das Q-Chain SuMo vor:

Mit dem Q-Chain LCM lassen sich in kürzester Zeit (3 Minuten!) Messdaten einer Farbprobe  mit Hilfe eines Spektralphotometers ermitteln und in der dazugehörigen Software analysieren und mit Standards vergleichen.

Das Q-Chain SuMo (Surface Monitor) ist eine technische Lösung um zerstörungsfreie Untersuchungen von Blechen für Korrosionsprüfungen durchzuführen. „Vorteilhaft ist diese Maschine vor allen Dingen, da Mitarbeiter nicht manuell und aufwendig die enthaftete Beschichtung von den Prüfblechen entfernen müssen und sich somit anderen, wichtigeren Aufgaben widmen können“, erklärte Ralph Wörheide.

Bevor die „Frühschicht“ zum gemeinsamen Netzwerken und Frühstücken überging, blieb noch genug Zeit um mit einigen Worten das „Q-Chain Poly Shear“-Instrument vorzustellen - eine Laboranlage, welche vom Fraunhofer Institut entwickelt wurde und die nach der geltenden Prüfvorschrift die Scherung in einem herkömmlichen Ringleitungssystem simuliert und prüft. Der Dreiklang aus Messtechnik, zugehöriger Softwareentwicklung und Produktionsoptimierungsberatung füllte die 18. Frühschicht für die Oberflächentechnik mit einem spannenden Thema.


Teilen
Übermittlung Ihrer Stimme...
Bewertungen: 5.0 von 5. 1 Stimme(n).
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.

Kommentare

0 Kommentare

Neuen Kommentar erstellen:




* - Pflichtfeld

Sie möchten Mitglied werden? Verlieren Sie keine Zeit! Rufen Sie am besten sofort an: 02324 / 564824
Oder holen Sie sich die Infos per Mail: hier klicken
Kompetenznetzwerk für Oberflächentechnik e.V.