15.03.2016 - 11:26 Uhr

Nachlese zur Frühschicht 17 bei B&B Hydrauliksysteme GmbH vom 15.3.2016


"Wir fangen an, wo andere aufhören" sagt Frank Fischer, Geschäftsführer der Fischer Oberflächentechnik GmbH. In einem kurzen Satz gibt Herr Fischer eine der wesentlichen Kernkompetenzen und Erfolgsrezepte in unserer Region wieder. Spezialisierte Produkte und Prozesse in sehr hoher Qualität sind die Erfolgsfaktoren. Auch darüber wurde auf unserer 17. Frühschicht, die wir am 15. März gemeinsam mit dem FachwerkMetall bei der B&B Hydrauliksysteme GmbH in Hattingen durchgeführt haben, gesprochen.

Herr Bähr und Herr Brocke, beide Inhaber der B&B Hydrauliksysteme GmbH und der B&B Fluidsysteme GmbH, erläuterten den Gästen den Betrieb, seine Produkte und die betrieblichen Abläufe. "Ich freue mich sehr, dass wir erneut mit den Metallern diese Frühschicht machen, denn hier wird die Verzahnung der Metallverarbeitung und der Oberflächentechnik richtig deutlich" freut sich Achim Gilfert, Geschäftsführer des Kompetenznetzwerks für Oberflächentechnik e.V. Vor einem Betriebsrundgang, übergab Thomas Heenen, Netzwerkmanager des FachwerkMetall, dem Betrieb eine Auszeichnungsurkunde, die das starke Engagement der Firma im Ennepe-Ruhr-Kreis würdigt.

Im Verlaufe der Frühschicht, zu der 25 Teilenehmer zu Besuch kamen, wurde über Produktionsprozesse gesprochen und auch konkrete Lösungen zu Anfragen diskutiert. "Da geht mal besser zum Holländer" war ein Zitat, welches Achim Gilfert erneut hören musste. "Beschichtungen von kleinen Losgrößen in hervorragender Qualität sind irgendwie kaum in der Region zu bekommen" so der Teilnehmer weiter. Nun wissen wir aber von anderen Mitgliedern, dass es das sehr wohl hier gibt, aber eben nicht zu dem "gewohnten" Preis. Dies war auch wieder eine Anspielung auf die Massenbeschichtung, die in unseren Industrieregionen immer noch die größte Rolle spielt. Dennoch weist der Verein immer wieder darauf hin, dass sich diese Umstände in Veränderung befinden. Es fällt uns zunehmend schwerer, die Anfragen nach Holland weiter zu geben. Die Frage, warum lässt sich das in Holland - offenbar zu ordentlichem Preis - machen lässt und hier nicht, muss einfach gestellt werden. Neue Fertigungsverfahren und besonders die steigende Geschwindigkeit von generativer Fertigung und die damit einhergehende sinkende Losgröße (Stichwort Massenindividualisierung) sollte stärker beachtet werden. Nur so sind wir für die Zukunft gerüstet!


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