20.06.2013 - 11:37 Uhr

Unternehmen haben über Vereinsstruktur abgestimmt - Vereinsgründung im Herbst 2013


"29 Unternehmen haben ihre Stimme für eine Vereinsstruktur abgegeben und damit die Grundlage für die Gründung eines starken Unternehmervereins gelegt" freut sich Achim Gilfert, der sich als Netzwerkmanager um die Nachhaltigkeit des Netzwerkes kümmert. Dem Ziel, der Vernetzung der Oberflächentechnik in der wichtigsten Kompetenzregion in Deutschland ein Gesicht zu geben, ist das Team einen großen Schritt näher gekommen. Die Vereinsgründung ist für den Herbst 2013 geplant.

"Es ist wichtig, dass die Unternehmerschaft diese Einflussmöglichkeit hatte, denn die aufgebauten Strukturen sollen durch die selbige weitergeführt werden" so der Netzwerkmanager. Der Erfolg der Abstimmungsversammlung liegt unter anderem in der praktischen und konkreten Ausrichtung des Netzwerkes. So beginnen Initiativen in der Regel in Betrieben und werden durch das Netzwerk verstärkt.

"So lässt sich schon Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen, wenn z.B. aluminiumhaltige Schlämme von kleinen Betrieben gemeinschaftlich einer weiteren Verwertung zugeführt werden können. Zu sehen, ob und wie das umgesetzt werden kann, ist meine Aufgabe" erläutert Katja Schulte, die als Umweltingenieurin in dem Kompetenznetzwerk für Umwelt und Recht zuständig ist.

"Der schnelle Zugang zu Forschungseinrichtungen und Bildungsinstitutionen ist ein weiterer Punkt in unserem Netzwerk" ergänzt Natalia Gruba, die für das Netzwerk die Seite der Aus- und Weiterbildung sowie den Wissenstransfer bearbeitet.

Das Netzwerk ist interdisziplinär. Es finden sich mehr als 10 Branchen aus den Bereichen der Oberflächentechnik. Neben der Galvanik, dem Lackieren und Pulverbeschichten finden sich auch seltenere Technologien wie z.B. das Thermische Spritzen. Auch die Messtechnik wie z.B. Schichtdickenmessung, Farbmessung oder die Rissprüfung über Körperschallmessungen gehören dazu. Hierüber tauschen sich die Unternehmen in Netzwerkveranstaltungen regelmäßig aus. Die Veranstaltungen finden als Oberflächenfrühstück, als Abendveranstaltung oder auch als Unternehmerfahrt statt. So fuhr in 2013 ein "Oberflächenbus" zur Hannovermesse und zum Branchentag in Lüdenscheid. "Die Wege hin und zurück waren hervorragende Gelegenheiten, sich auszutauschen" erläutert ein Chemieunternehmer, welcher an beiden Fahrten teilnahm.

Achim Gilfert ruft dazu auf, sich dem Netzwerk anzuschließen. "Es gibt klare und messbare Vorteile, wenn man ein Kompetenznetzwerk mit gestaltet. Und es ist egal, ob es sich um große oder kleine Unternehmen handelt. Beide sind herzlich willkommen, denn am Ende haben die Menschen in den Unternehmen die Ideen, die einen Wettbewerbsvorsprung für die Netzwerkgemeinschaft bedeuten. Und alle sind damit in der Lage, Dinge zu erreichen, die möglicherweise alleine nur mit viel größerem Aufwand zu erreichen sind".

Achim Gilfert Tel: 02324 5648 24. Der Netzwerkmanager besucht Sie gerne vor Ort.


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